Studien zufolge denkt ein Mensch am Tag etwa 60.000 Gedanken. Davon sind gerade einmal 3 % aufbauende Gedanken. Die restlichen 97 % sind entweder unbedeutende Gedanken, die Ihnen trotzdem Energie abverlangen oder sogar erniedrigende Gedanken gegenüber anderen oder Ihnen selbst. Wenn dann noch äußere Einflüsse hinzukommen, ist es kein Wunder, dass Sie am Ende des Tages erschöpft ins Bett fallen und trotzdem nicht recht zur Ruhe kommen. Wäre es da nicht hilfreich, seine Gedanken besser lenken und ihre Kraft positiv für sich nutzen zu können? In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie mit Hilfe der Kraft der Gedanken seelische Dysbalancen ausgleichen und harmonisch und achtsam mit sich selbst umgehen können.

Innere Ausgeglichenheit ist ein rares Gut

Leider ist innere Unruhe in den Zeiten permanenter Reizüberflutung und viel zu überhöhten Anforderungen an sich selbst nichts Ungewöhnliches. Innere Ausgeglichenheit ist unglücklicherweise zum Teil genetisch bedingt. Innere Ausgeglichenheit kann jedoch auch trainiert werden.

Ein äußerer Einflussfaktor, an dem Sie zunächst arbeiten können, ist ein gesunder Lifestyle mit ausgewogener Ernährung, regelmäßgien Sporteinheiten in der Woche und ausreichend Schlaf. Das hilft jedoch meist nicht allein.

Unruhe wird zwar durch äußere Umstände und Reize angestoßen, sie entsteht jedoch aus einem selbst heraus. Sie kann daher am besten aus innerer Kraft bekämpft werden. Eine gute Methode, wie Sie mit sich in Einklang gelangen, ist, mit Hilfe der Kraft der Gedanken.

Was bedeutet die Kraft der Gedanken?

Die Kraft der Gedanken klingt zunächst nach Aberglaube. Es gibt jedoch bereits wissenschaftliche Erklärungen, Ansätze auf Ebene der Gehirnforschung und der Quantenphysik und auch spirituelle Ansätze, die von der Gedankenkraft überzeugt sind.

Quantenphysiker haben herausgefunden, dass alles auf der Welt, auch die Menschen selbst, nur zu 0,00001 % aus Materie bestehen. Die restlichen 99,99999 % ist sich ständig in Bewegung befindliche Energie. Dieses Energiefeld ist größer als Ihr Körper.

Positive und negative Gedanken haben eine bestimmte Schwingungsfrequenz. Dabei ziehen sich ähnliche Frequenzen gegenseitig an. Bedeutet: Wenn Sie positiv denken, ziehen Sie noch mehr positive Gedanken an, wenn Sie negativ denken, ziehen Sie weitere negative Gedanken an.

Sie denken ab jetzt nur noch an positive Dinge und haben das Problem so gelöst? Nicht ganz.

Erinnern Sie sich an die eingangs erwähnten 60.000 Gedanken am Tag? Wie viele Ihrer täglichen Gedanken führen Sie ganz bewusst herbei? Leider nicht genügend, um das Problem auf diese Art zu beheben. Die meisten Gedanken entstehen im Unterbewusstsein ganz automatisch, häufig auch aus Gewohnheit. Dennoch verfügen sie über enorme Auswirkungen.

Gedanken lösen im Körper chemische Reaktionen aus. Diese Reaktionen sind Emotionen. Diese werden zu Gefühlen und Gefühle entscheiden darüber, wie Sie handeln und sich entscheiden. Diese ganze Kette hängt an so kleinen Sachen wie Ihren oft unbewussten Gedanken.

Wie Sie die Kraft der Gedanken nutzen können, um innere Ausgeglichenheit zu erlangen

Werden Sie sich zunächst darüber bewusst, welche Gedanken oder welche Arten von Gedanken Ihnen tagtäglich meistens durch den Kopf gehen. Dazu kann es hilfreich sich, wenn Sie sich über einen längeren Zeitraum hinweg notieren, welche Gedanken Ihnen am Tag auffällig oft umherschwirrten oder an welche des Tages Sie sich erinnern können. Nehmen Sie sich dafür genug Zeit und überlegen Sie, was Sie bei den von Ihnen beobachteten Gedanken fühlen.

Meditieren Sie! Meditation ist eine gute Möglichkeit, Ihre Gedanken bewusst wahrzunehmen. Dazu müssen Sie nicht viel Zeit opfern und benötigen auch keine Erfahrung. Meist reichen 5 bis 10 Minuten am Tag. Suchen Sie sich dazu einen ruhigen Ort, an dem Sie ungestört sind. Schließen Sie Ihre Augen und beobachten Sie sich und Ihre Gedanken. Lassen Sie Ihre Gedanken einfach vorbeiziehen. Falls Sie sich unsicher sind, gibt es im Internet unzählige Anleitungen und Videos zum Einstieg in Meditation.

Wie reden Sie mit sich selbst?

Sind Sie Ihr größter Fan oder Ihr größter Kritiker? Wenn Ihre innere Stimme Sie niedermacht und Ihnen permanent einredet, Ihre Ziele seien zu groß und Sie würden sie nie erreichen, ist es nicht erstaunlich, dass Sie es nicht einmal probieren. Wenn Ihnen Ihre innere Stimme jedoch das Gefühl vermittelt, dass sie an Sie glaubt und Sie das schaffen können, sind Erfolge viel wahrscheinlicher. Praktizieren Sie einen bestärkenden Dialog wie Sie ihn mit Ihrem besten Freund oder Ihrer besten Freundin führen würden. Wenn Sie es regelmäßig üben, werden positive Selbstgespräche ganz schnell zur Gewohnheit.

Besonderer Produkt-Tipp: Was ist Ihre Lebensaufgabe?

Hinterfragen Sie Ihre Gedanken! Wenn Sie sich selbst dabei ertappen, dass Sie etwas Negatives denken, dann überlegen Sie, ob Ihre Gedanken auf Tatsachen beruhen oder ob es sich dabei um eigene Annahmen handelt und Sie sich geradewegs in Ihre Angst hineinschaukeln. Versuche Sie Ihre Gedanken weg vom Problem und stattdessen in Richtung der Lösung zu fokussieren.

Viele Barrieren sind nur in Ihrem Kopf. Visualisierung ist dabei das Stichwort. Ihr Unterbewusstsein kann Realität nicht von Vorstellung unterscheiden. Machen Sie sich das zunutze! Stellen Sie sich vor, das erlangt zu haben, was Sie sich wünschen. Sie sind ein ausgeglichener Mensch! Stellen Sie es sich so bildhaft wie möglich vor und sagen Sie es, als wäre es längst wahr. Vermeiden Sie dabei Verneinungen und benutzen stets positive Worte.

 

Eine Persönlichkeitsanalyse kann sehr unterstützend sein, wenn Sie merken, dass Sie immer wieder in eine negative Gedankenwelt abdriften. Sie lernen sich besser verstehen und können neue Wege finden, wie Sie positiv die Kraft der Gedanken für sich nutzen können.
Martina Pegutter